Die meisten Menschen kennen Faszientraining in irgendeiner Form. Und wenn nicht das Faszientraining selbst, so sind zumindest die Geräte, die dafür benutzt werden, vielen bekannt. Große, schwarze Rollen und kleine Bälle, mit oder ohne “Stacheln”. Das Faszientraining erfreut sich immer größerer Beliebtheit und das nicht ohne Grund: Neue Erkenntnisse zeigen, wie wichtig Faszien für unseren Körper wirklich sind. Einige der häufigsten körperlichen Beschwerden gehen letztendlich von den Faszien aus. Gerade in Großstädten wie Köln, wo Arbeit im Büro die Norm und die Stressbelastung für den Körper hoch ist, ist das oft der Fall.
Faszientraining Köln kann also helfen, das Wohlbefinden von jedem Großstädter zu steigern. Doch was sind Faszien überhaupt? Wie werden Sie trainiert und was für Vorteile bringt das Faszientraining mit sich? All diese Fragen soll dieser Artikel beantworten.

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Was sind Faszien?

Faszien lassen sich am schnellsten als eine Art “Muskelhaut” beschreiben, weshalb dieser Begriff oft Synonym für Faszien verwendet wird. Genauer gesagt sind Faszien eine dünne Schicht aus Bindegewebe und Kollagen, die den Muskel umschließt. Faszien befinden sich überall im Körper – nicht nur um Muskeln, sondern auch um Organe herum. Das heißt: Sie umschließen alle weichen Teile im Körper. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass alle Faszien im Körper zusammenhängen. Sie bilden also eine Art Netzwerk im ganzen Körper.

Warum sind Faszien so wichtig? Erst in den letzten Jahren hat die Forschung die Wichtigkeit von Faszien in ihrem vollen Umfang erkannt. Die Funktionen, die Faszien im Körper übernehmen, sind vielfältig. 

Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist die Reizweiterleitung und die Kraftübertragung im Körper. Faszien sind durchsetzt mit Rezeptoren und sind daher ein großer Teil der Verbindung zwischen Gehirn und Muskel. Die Faszien selbst führen die Bewegungen zwar nicht aus, helfen deinem Körper aber dabei, den Bewegungsreiz zu kommunizieren und so einzelne Muskeln anzusteuern. Kurz: Faszien sorgen dafür, dass dein Körper das macht, was du von ihm willst. Doch nicht nur für die Weiterleitung von Reizen ist das fasziale Gewebe extrem wichtig, sondern auch für die Versorgung des Muskels mit Nährstoffen. Die Faszien transportieren essenzielle Stoffe direkt in den Muskeln, damit dieser zu jeder Zeit funktionsfähig bleibt.

Eine weitere Aufgabe der Faszien ist es, dem Muskel eine Struktur zu geben. Der Muskel sowie die Organe werden von den Faszien dort gehalten, wo sie hingehören. Diese Teile des Körpers behalten durch das fasziale Gewebe sowohl ihre Form als auch ihren Platz im Körper. Faszien sorgen auch dafür, dass sich die einzelnen “losen” Teile deines Körpers gegeneinander verschieben können. Das ist für die meisten Körperfunktionen unerlässlich. Bei so gut wie jeder Bewegung des Körpers kommen die Faszien in dieser Funktion zum Einsatz. Beim Ein- und Ausatmen sorgen sie beispielsweise dafür, dass die Organe im Bauchraum der sich ausdehnenden Lunge Platz schaffen können. Bei Bewegungen der Muskeln sind Faszien ebenfalls von großer Bedeutung, da sie diesen ermöglichen, ohne Reibung aneinander vorbeizugleiten. Faszien sind sozusagen das Puffergewebe deines Körpers.

Was bringt Ihnen ein Faszientraining Köln?

Bei Betrachtung der Funktionen des faszialen Gewebes erkennst du schnell, wie wichtig Faszien für deinen Körper sind. Schon allein deshalb ergibt es Sinn, diese zu trainieren und in Schuss zu halten. Klar ist: Faszien müssen bewegt werden, um lange gesund zu bleiben und zu funktionieren. Doch gerade in einer Großstadt wie Köln leiden die Faszien häufig. Eine ungesunde Haltung am Arbeitsplatz ist hier eine der Hauptursachen für Faszienprobleme. Die zumeist vorgebeugte, starre Haltung, sorgt nicht selten dafür, dass Faszien verhärten. Aufgrund der zahlreichen Schmerzrezeptoren im faszialen Gewebe kann das sehr schmerzhaft sein.
Faszientraining bietet sich an, wenn du sonst nicht viel Zeit oder Lust auf Sport hast. Mit dieser Art des Trainings kannst du zumindest deine Faszien bewegen und so unangenehme Verhärtungen und Verklebungen der Faszien vermeiden.

Ein weiterer Faktor, unter dem Faszien leiden, ist psychischer Stress – gerade in einer großen Stadt wie Köln, in der alles gleichzeitig passiert. Wahrscheinlich bist auch du ab und zu davon betroffen. Chronischer Stress setzt dem Körper zu und sollte vermieden werden. Das ist nicht neu. Die Faszien bilden hier keine Ausnahme. Sie leiden sogar vermehrt unter psychischem Stress. Wenn wir Stresshormone, wie beispielsweise Adrenalin, ausschütten, verhärten sich die Faszien. Das ist an sich kein Grund zur Sorge. Stehst du aber dauerhaft unter Stress, können sich die Faszien langfristig verhärten. Das kann schnell zu stressbedingten Verspannungen, in extremeren Fällen sogar zu Spannungskopfschmerz führen. Natürlich solltest du stressbedingte Probleme bestenfalls in der Ursache bekämpfen. Das Faszientraining Köln kann aber zumindest deine Symptome lindern.

Die Faszientherapie hat also ganz konkrete Vorteile für jeden. Einige zusätzliche Vorteile ergeben sich, wenn du häufig und intensiv Sport treibst. Es wird angenommen, dass das fasziale Gewebe im Zusammenhang mit Muskelkater steht. Willst du also nach einem intensiven Training den scheinbar unausweichlichen Muskelkater verhindern, bietet sich Faszientraining an. Grund hierfür ist die versorgende Funktion der Faszien. Werden die Faszien durchblutet, wird der Muskel schneller mit Nährstoffen versorgt. Außerdem werden entzündete Partikel schneller abtransportiert. Das Ergebnis: Dein Muskel erholt und regeneriert sich schneller.

Faszientraining macht den Muskel zudem resistenter gegen Verletzungen. Faszientherapie vor und nach dem Sport durchblutet den Muskel und dehnt ihn. Auch das sorgt für eine bessere Versorgung der Muskulatur und macht diese flexibler. So wird das Risiko für Muskelverletzungen erheblich reduziert, der Muskel wird sozusagen reißfester. Das ist vor allem dann interessant, wenn du Leistungssport oder Sport auf einem hohen Niveau betreibst. Durch ein gutes Faszientraining kannst du unbeschwerter deiner Passion nachgehen. Solltest du also vorhaben beim nächsten Marathon in der Domstadt teilzunehmen, solltest du den Präventionskurs Faszientraining Köln in Erwägung ziehen.

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Wie funktioniert so ein Faszientraining?

Dass das Faszientraining seinen Sinn hat, ist also durchaus klar. Doch wie geht ein solches Training vonstatten und was musst du beachten? Wichtig ist zunächst: nichts überstürzen! So wohltuend eine Faszienbehandlung sein kann, so gegenteilig können die Effekte sein. Falsch oder zu extrem ausgeführt, können Schäden an Faszien und Muskeln entstehen. Wichtig ist auch zu wissen, dass ein gutes Faszientraining durchaus ziepen kann und auch soll. Dennoch dürfen die Schmerzen nie zu unangenehm oder sogar unerträglich werden. Solltest du dir bezüglich der Intensität der Faszientherapie nicht sicher sein, hol dir unbedingt einen Profi in der Nähe zur Hilfe und besuche einen organisierten Präventionskurs Faszientraining Köln. Die hier aufgeführten Trainings sind allein dazu da, dir eine Vorstellung davon zu geben, was auf dich zukommt, wenn du dein fasziales Gewebe trainieren möchtest und um dir zu zeigen, dass eine Faszienbehandlung viele Facetten hat.

Dehnung der Faszien

Das klassische Dehnen bringen wohl die meisten mit den Muskeln in Verbindung. Das ist zwar auch richtig, jedoch profitieren die Faszien genauso von den Übungen, was oft vernachlässigt wird. Dehnübungen können Verklebungen in den Faszien lösen. So funktionieren diese besser und die oben aufgeführten Probleme werden vermieden. Besonders praktisch bei den meisten Dehnübungen: Sie sprechen oft den ganzen Körper oder große Bereiche davon an. Es lassen sich also viele Problembereiche ansteuern und trainieren. Zudem kennt jeder, der sich sportlich betätigt, die ein oder andere Dehnübung. Das Dehnen ist also ein guter Einstieg in das Faszientraining.

Wichtige Faszienrolle

Eine der häufigsten Assoziationen mit dem Faszientraining sind die sogenannten Faszienrollen – weitläufig bekannt und beliebtes Geschenk zu jeder Gelegenheit. Und sie sind tatsächlich ein wichtiger Bestandteil der Faszientherapie.
Mit den Rollen trainierst du einzelne Bereiche des Körpers. Meist legst du dabei die Rolle unter den betroffenen Bereich und verlagerst das Gewicht vorsichtig auf die Rolle. Anschließend rollst du vorsichtig hin und her, sodass der Bereich “massiert” wird. Diese Technik eignet sich besonders für größere, aber eingegrenzte Bereiche wie Ober- beziehungsweise Unterschenkel, Rücken oder Po.

Triggern mit Ball

Eine Übung, die dem Rollen ähnlich ist: Im Gegensatz zum Rollen kommt hier ein kleiner Ball zum Einsatz. Dieser kann auch mit weichen “Stacheln” versehen sein, um die Faszientherapie intensiver zu gestalten. Auch hier wird das Gewicht auf den Ball verlagert und hin und her gerollt. Im Gegensatz zur Rolle kann das aber in zwei Dimensionen, also auch in kreisenden Bewegungen erfolgen. Beim “Triggern” (zu Deutsch: Auslösen) werden spezielle Punkte (Triggerpunkte) angesteuert, um Verspannungen zu lösen. Der Unterschied beim Triggern ist, dass das Faszientraining deutlich konzentrierter ist. Es eignet sich besonders, wenn du diese eine Stelle hast, die immer wieder Probleme bereitet.

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Fazit – Faszientraining

Dass die Faszien essenzieller Bestandteil des Körpers sind, wird schnell klar, wenn man sich ein bisschen mit diesem Gewebe beschäftigt. Die allgemeine Wahrnehmung der Faszien wird dieser Bedeutung allerdings nicht gerecht. Allzu oft fällt das fasziale Gewebe unter den Tisch. Umso wichtiger ist es, beim Sport oder im Alltag speziell auf das Wohlergehen seiner Faszien zu achten.
Faszientherapie bietet dir einen Ausgleich und hilft dir dabei, deinem Körper ohne viel Aufwand etwas Gutes zu tun. Gerade im Großstadtleben kommt die Gesundheit oft zu kurz und Bewegungsmangel ist ein allgemeines Problem. Mit dem Präventionskurs Faszientraining Köln kannst du einen Anfang machen, Beschwerden wie Verspannungen oder Rückenschmerzen entgegenzuwirken. Probiere es einfach aus!

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