Es klingt paradox, doch du hast Schulter- oder Nackenschmerzen, oftmals Verspannungen, da der Muskel zu wenig genutzt wird. Dagegen kannst du aber schnell etwas tun – und zwar mit folgenden Übungen 🙂

Im letzten Artikel haben wir uns bereits mit Schulterschmerzen befasst – und vor allem damit, wie wir sie loswerden.

Noch einmal zusammengefasst:
Sowohl zu wenig Bewegung als auch die falsche Bewegung im Arbeitsleben kann zu Nacken- und Rückenschmerzen führen.
Betroffen sind vor allem Menschen mit sitzenden Tätigkeiten, aber auch Menschen mit einseitigen Belastungen (zum Beispiel bei “schiefem” Stehen)
Die Schmerzen treten auf, weil in der Muskulatur ein Mangel an Durchblutung und Aktivierung herrscht
Neben körperlichen können auch psychische Faktoren eine Rolle spielen, allen voran Stress

Es klingt paradox: Du hast Schulter- oder Nackenschmerzen, oftmals Verspannungen, da der Muskel zu wenig genutzt wird? Aber genau das ist es.
Der häufigste Grund für diese Schmerzen ist zu lange Inaktivität der betreffenden Muskelgruppen. Und dagegen kannst du schnell etwas tun!

Schon wenige Minuten am Tag reichen aus, um diese Schmerzen zu lindern.

Die ersten drei Übungen, um diese Schmerzen loszuwerden, kennst du bereits. Voraussetzung ist natürlich, dass diese Schmerzen nicht durch eine Verletzung entstanden sind.
In diesem Artikel schauen wir uns nun drei weitere Übungen an: Es sind zwei klassische Übungen gegen Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich sowie eine Übung, die auch den unteren Rücken mit erfasst. Für die ersten zwei Übungen brauchst du eine waagerechte Stange um sie optimal auszuführen. Zur Not tut es aber auch die Tischkante, die Lehne einer Parkbank oder ähnliches.

1. Übung: Aushängen

Übung 1 gegen Schulterschmerzen

Diese Übung ist so simpel wie effektiv: Du hängst dich einfach aus. Die Dehnung der Schultermuskulatur bewirkt eine sofortige Verbesserung der Schmerzen, bei regelmäßiger Ausführung werden deine Schultern immer entspannt sein.

Wichtig hierbei: Du hängst einfach nur. Kraft nutzt du nur in den Händen, um dich festzuhalten. Der Rest des Körpers “hängt rum” 😉

2. Übung: Schulterheben hängend

Übung 2 gegen Schulterschmerzen

Dies ist die etwas anspruchsvollere Variante zur ersten Übung. Wenn du die erste Übung beherrschst, kannst du zu dieser wechseln.
Der Unterschied: Hier ziehst du dich aus den Schultern heraus hoch. Das bedeutet, dass du die Schultern aktiv senkst, dadurch hebt sich der Oberkörper an. Es ist kein Klimmzug, die Bewegung erfolgt rein aus der Schulter heraus; Die Arme bleiben gestreckt.

3. Übung: Schulterkreisen hängend

Übung 3 gegen Schulterschmerzen

Diese Übung ist noch einmal etwas anspruchsvoller als die davor.
Aus der hängenden Position heraus beginnst du mit kreisenden Bewegungen im Schultergelenk, die Arme bleiben gestreckt. Du kannst sowohl vorwärts als auch rückwärts kreisen.
Achte nur darauf, dass die Bewegung kontrolliert ist! So kannst du das Schultergelenk optimal mobilisieren.

Probiere die Übungen gern aus und gib uns Feedback.

Wir wünschen dir viel Erfolg und freuen uns, wenn du aus dem Artikel etwas mitnehmen kannst. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, schreib’ uns gern einen Kommentar.

Bleib fit und gesund!
Dein Fitnesskaiser-Team

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